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Archiv

Der Kunstverein Wasserburg (B.) hat seit seinem Beginn 2014 zahlreiche spannende Austellungen und Kunstaktionen auf die Beine gestellt. Hier der Rückblick.

Ausstellungen und Aktivitäten 2018


Kinderkurs »Wir machen Skulpturen«

30. Juni

Wir machen Skulpturen – Kinderkunstkurs 2018

Helen Fellner und Stephanie von Hoyos begleiteten am 30. Juni 2018 kreative Kinder beim Kunstkurs »Wir machen Skulpturen«. Diese spannende Aktion fand parallel zu der Ausstellung der Bildhauerin Maria Rucker im KUBA statt.
Der Kurs wurde im Rahmen der Wie-Was-Wasserburger Kinderwochen angeboten. Die Kinder waren ganz bei der Sache und haben sich eigenständig und phantasievoll ihre Themen ausgesucht.
Dank der finanziellen Unterstützung der Bodenseebank konnte der Kurs für die Kinder kostenfrei angeboten werden.

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Ausstellung MARIA RUCKER
textur struktur skulptur

1. Juni – 29. Juli

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 31. Mai 2018 um 19.30 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen. Finissage ist am Sonntag, den 29. Juli um 17 Uhr.
Die Künstlerin führt persönlich am Samstag, den 16. Juni um 15 Uhr sowie am 29. Juli zur Finissage durch ihre Ausstellung.

1. Juni – 29. Juli 2018
Freitag bis Sonntag, jeweils 15–18 Uhr

KUBA
Bahnhofstraße 18
88142 Wasserburg am Bodensee
info@mariarucker.de

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Ausstellung UNBESCHWERT?
4. – 27. Mai 2018

Drei hier in der Region verwurzelte Künstler stellen zusammen aus. Ulrike Eschbaumer, Malerin, René Geier, Bildhauer und Miri Haddick, Malerin und Gründungsmitglied des Wasserburger Kunstvereins.

Ulrike Eschbaumer bietet seit 15 Jahren Mal- und Zeichenkurse, sowie Maltherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Seit dem Jahr 2015 findet man ihr Mal-und Gestaltungsatelier in Weißensberg. Die „Malerischen Stunden“ finden im Malerhäuschen inmitten wildromantischer Natur statt. Ihre Blumenbilder sowie auch ihre archaischen Motive, angelehnt an die Höhlenmalerei, werden mit leuchtenden Pigmenten gemalt und bestechen durch eine außerordentliche Farbigkeit und Brillanz.

René Geier ist Steinbildhauermeister und hat seine Werkstatt seit 2010 auf der hinteren Insel in Lindau. Sein Arbeitsbereich umfasst Relief- Schrift- und Skulpturarbeiten in Stein. Neben individuellen Grabmalen, gehören auch Gartenskulpturen, Brunnen und Steinmöbel sowie natürlich auch praktische Dinge wie Waschbecken und Küchenplatten zu seinem Repertoire. Seine enge Zusammenarbeit mit den Kunden inspiriert ihn stetig aufs Neue. Dadurch entwickeln sich immer neue Formen. Im KuBa zeigt er sich von seiner künstlerischen Seite. 2004 veranstaltete René Geier erstmals eine Steinwerkstatt für Kinder; seither betreibt er mehrmals jedes Jahr die „Kindersteinwerkstatt“ bei verschiedenen Anlässen, wie z.B. dem Lindauer Stadtfest. Seit letztem Jahr ist er außerdem einmal pro Woche als Fachlehrer in der Fachoberschule Lindau im Bereich Gestaltung tätig.

Miri Haddick malt mit einer Leichtigkeit warmherzige, beglückende aber auch sehr ausdrucksstarke und witzige tierische Motive, die durch ihre optimistische, feinsinnige Ausstrahlung den Betrachter in ihren Bann ziehen. Seit über 20 Jahren stellt sie im In- und Ausland aus. In diesen Tagen erschien ihr zweites Buch, ein emotionales und liebenswertes Geschenkbuch mit dem Titel „Welch ein Glück“ (Korsch Verlag), mit welchem sie dem Leser nicht nur die Augen fürs Glück öffnen möchte, sondern vor allem das Herz!

Alle drei Künstler vereint ihre Liebe zur Natur, aus welcher sie ihre Inspiration und ihre Schaffenskraft ziehen.

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5. Mitgliederausstellung „BLAU“
12. – 29. April 2018

Auch in diesem Jahr startete der Kunstbahnhof Wasserburg (KUBA) im April wieder in die neue Saison. Er eröffnete mit der großen Mitgliederausstellung, die zeigte, dass die Vereinsmitglieder nicht nur an Kunst interessiert, sondern viele auch selbst kreativ tätig sind.
Neu war dieses Mal die thematische Klammer „BLAU“, ein gedruckter Ausstellungskatalog und die Wahl eines Publikumslieblings. Der Publikumspreis war mit 300,– Euro dotiert und wurde von der Bodenseebank gesponsert.

Übergabe des Publikumspreises von Jens Gebhart vom KUBA Wasserburg an die Gewinnerin Irina Levina aus Lindau

Gruppenausstellung mit: Ute Aichmann, Dorothea Böttger, Gertrud M. Bucher, Himi Burmeister, Dietlind Castor, Carla Chlebarov, Ute Drescher, Katya Dronova, Jeannette Dubielzig, Walter Emmrich, Helen Fellner, Stefan Fischer, Sonnhild Greve-Bullinger, Miri Haddick, Christa Hagel, Stephanie von Hoyos, Peter Kluge, Alicja Kosmider-Feist, Ina Kritiotis, Chris Leithaeuser, Irina Levina, Bettina Lindenberg, Monika Lokau, Albert Malnati, Evelyn Marschall-Gebhard, Uta Mayer, Anne Messmer-Steinmann, Vera Noé, Mila Plaickner, Dagmar Reiche, Sonja Rieck, Ulla Rinta-Tuuri, Miriam Saric, Isabella Senger, Regina Stadler, Bernd Steinlein, Jolanta Szalanska, Helga Unger, Claudia Wiedenroth, Anke Wirth, Gisela Zahn

 

Ausstellungen und Aktivitäten 2017


Fotografie und Druckgrafik aus Hamburg zu Gast im KUBA
11. und 12. November 2017

In der Herbstausstellung der Griffelkunstvereinigung stellten wir den nigerianischen Künstler Karo Akpokiere mit sechs Siebdrucken und dem Portfolio No.10 vor. Es zeigt eine Übersicht seines bisherigen Schaffens, das sich aus seinen Alltagserlebnissen speist und so vielfältige Formen annimmt, wie Zeichnung und Comic, die Gestaltung von Mode, Sneakers oder sogar Bussen. Daneben fand man in der Herbstwahl zwei sehr unterschiedliche Lithographie-Serien von Birgit Brandis und Ellen Möckel. Während sich die Motive von Brandis aus zeichnerischen Techniken wie der Wachskratzereien oder der Arbeit mit Tusche entwickeln, geht Möckel konzeptionell an die Entwicklung ihrer Edition. In der als Kreis angelegten Serie schafft sie Bilder, welche die Kommunikation im digitalen Zeitalter zum Gegenstand haben. Mit der Technik der Radierung haben sich die Künstlerinnen Natalia Stachon und Barbara Camilla Tucholski beschäftigt. Auch hier könnten die Ergebnisse kaum gegensätzlicher sein. Tucholski hat in der Manier ihrer Zeichnungen direkt in der Natur gearbeitet und eine Serie von sieben fragilen Pusteblumen-Motiven auf die Radierplatte gebracht. Stachons Mezzotinto-Radierungen basieren ebenfalls auf Zeichnungen, sie bestechen jedoch durch das Erzeugen von verschiedenen Tonwerten von strahlend hell bis samtig schwarz. Sie zeigen den Nachthimmel über Los Angeles, der nur durch das Licht von Sucherscheinwerfern von Helikoptern erhellt wird.

Mit Alfred Ehrhardt verlegt die griffelkunst einen der wichtigen Photographen der Neuen Sachlichkeit in der Reihe „Klassiker der Photographie“ mit einer Nachlassedition zum Thema „Das Watt“. Die aktuelle Projekt-Reihe bespielt die Photo-Konzept-Künstlerin Eva Leitolf mit Arbeiten aus ihrer Serie zur Stadt Wolfsburg, die durch das so genannte „Diesel-Gate“ noch zusätzlich an Brisanz gewonnen haben. Aus dem Bereich der Gegenwartsphotographie war außerdem der niederländische Photograph Marco van Duyvendijk mit zwei großformatigen Farbaufnahmen vertreten. Darüber hinaus zeigte Franziska Opel im Bereich Einzelblätter zwei auf Seide gedruckte Arbeiten. Von Kai Schiemenz waren zwei ganz besondere Kachel-Bilder Teil der Auswahl. Diese Wandobjekte bestechen durch die alte Handwerkskunst der Glasierung von Kacheln, die von dem Künstler zu einem Bild zusammengesetzt wurden.

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Einzelausstellung Uta Weik – R/PETROspektive
6. – 29. Oktober 2017

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Einzelausstellung Gerold Jäggle
1. September – 1. Oktober 2017

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Einzelausstellung Jeronim Horvat MULTIPLAYER
4. – 27. August 2017

MULTIPLAYER versammelt Positionen des Künstlers Jeronim Horvat aus Malerei, Grafik, Skulptur und Installation, die »Spiel« als vielschichtiges Thema entfalten. Horvats künstlerische Praxis folgt einem konzeptionellen Ansatz, lebt von der Dynamik eines ausgesprochen jungen Werkes und ist selbst ein experimentelles Spiel mit Material, Technik und Medium. Zugleich rekurrieren die Arbeiten des Sechsundzwanzigjährigen auch motivisch auf das Ausstellungsthema. So bedient Horvat sich beispielsweise Instrumenten des Spielens aus Sport oder Gaming und verfremdet diese zu entfunktionalisierten Gebilden. Sind solche Arbeiten stets von einem Quantum Humor gezeichnet, erzählen andere von der kritischen Reflexion eines jungen Künstlers über den eigenen Produktionskontext: Der Kunstmarkt als großes Glücksspiel, in dem der Künstler seinen Namen als Marke verkauft.

Termine

FR, 04.08., 19:30 Uhr: Vernissage. Begrüßung und Einführung: Nils Philippi, Kurator & Jeronim Horvat

SA, 12.08., 19:00 Uhr: Der Künstler als Multiplayer? Diskussion zur Rolle des Künstlers mit Pedro Krisko.

SA, 19. 08., 19:00 Uhr: Kreuzverhör – Kunst und Musik im Zwiegespräch. Lea Polanski spielt Werke für Flöte Solo.

SO, 27.08., 17:00 Uhr: Finissage mit Künstlergespräch

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Ausstellung EXPERIMENT ZEICHNEN
mit Armin Burghagen, Anne Meßmer-Steinmann, Anke Wirth, Helen Fellner
7. – 30. Juli 2017

Zeichnung   längst nicht mehr nur ein Erzeugen von Linien auf Papier

Zeichnen kann auch Skulptur sein und Rauminstallation, Prozess einer Aktion – einfach jedes lineares Geschehen.
Gleiches, Fremdes, Ähnliches – zum zeichnerischen Prozess gehört es auch, die Grenzen einer Sprache zu erkunden, Grenzen überschreiten und das Gesetzmäßige in der Zeichnung als Grenzgänger zu überprüfen, auszuloten und zu erfahren.
Die Zeichnung ist eine Umsetzung und nicht die Abbildung der sichtbaren Welt. In diesem Sinne stellt sich auch immer der Versuch der Neuformulierung der Dinge dar, die man sieht und wahrnimmt.

Armin Burghagen aus Tübingen kreiert mit seinen Zeichnungen neue Welten. Die zu bearbeitende Fläche sieht er als Niemandsland für den Raum unendlicher Fantasien. Es entstehen „Fundstücke“, motiviert aus seiner Gefühlswelt, symbolisieren sie eigenständiges Sein, eine Zwischenexistenz von Gegenstand, Abstraktion und körperhaftem Wesen. Die reduzierte Strichlänge, ist zugleich Beschränkung, aber auch der Zugang eines tiefen Prozesses. Die Frage zu seiner Arbeit „was ist es?“, – dies erstirbt im Charme der absoluten Präsenz.

Anne Meßmer-Steinmann aus Lindau zeichnet fast pausenlos seit 30 Jahren, mal abstrakt, mal figürlich, lässt  sie sich von Mensch und Pflanze inspirieren. Direkt und unmittelbar experimentiert sie mit unterschiedlichen Materialien und Techniken. Ihre „Körper-Linien“ sind geprägt von Bewegung, Stimmung, Haltung und Ausdruck von Menschen. Zeichnen ist für sie notwendiges Tun, ein Erkunden von Möglichkeiten des Sehens, ein Prozess des Einfühlens.

Anke Wirth aus Augsburg bezieht ihre Bildideen aus der Auseinandersetzung mit der Natur. Grundrisse des Wahrgenommenen spiegeln sich in ihren Arbeiten wieder. Linien, Formen und Farben werden zu einer Art „Cluster“ zusammengefügt, eine Landschaft entsteht. Ihre Arbeitsweise ist vielfältig, sie klebt, tackert, näht, bezieht die Collage mit in ihre Zeichnung ein.

Helen Fellner aus Wasserburg wählt für ihre künstlerische Formulierungen die Auseinandersetzung mit dem haptischen Material, vorallem Karton und Papier. Ihre Linien sind klar definiert, sie zeichnet mit dem Messer, dem Skalpell, jeder Schnitt ist unwiderruflich, und es zu tun, macht Mut, gibt Kraft. Sie ritzt und formt, Material wird verwandelt. Die weibliche Form dient ihr als Ausgangspunkt für ihre Arbeiten, diese künstlerische Entscheidung erlaubt es ihr, sich mit der physischen Form auseinanderzusetzen und gleichzeitig in sinnlicher Weise die geistige Kraft, die sich dahinter verbirgt, zu erforschen.  Im Dialog zwischen Innen und Außen hinterlässt sie „Spuren“.

Die Journalistin Monika Lokau stellte die Künstler bei einem Ausstellungsrundgang persönlich vor.

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Dietlind Castor – Fotografieausstellung
5. – 28. Mai 2017

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Griffelkunst zu Gast
29. und 30. April 2017

Die Spannbreite der in der Frühjahrswahl der griffelkunst präsentierten Editionen
reicht diesmal von den klassischen Techniken wie Radierung, Holzschnitt und
Lithographie bis hin zu 3D-Drucken, Scans und einem kinetischen Objekt.
Zur Radierung haben in dieser Bilderwahl der rumänische Künstler Nedko
Solakov und die in den Pyrenäen lebende Künstlerin Katya Bonnenfant, die unter
dem Pseudonym „The old boys’ club“ arbeitet, gefunden. Während „The old boys’
club“ in mehrfarbigen Motiven erzählerische Bildwelten ohne Worte schafft,
spielt bei Nedko Solakov auch die Sprache eine große Rolle. Handschriftlich
notiert er längere Texte zu seinen Miniaturzeichnungen, die im Zusammenspiel
poetische Geschichten erzählen. Die Sprache spielt auch bei Stefan Marx eine
zentrale Rolle. Immer wieder setzt er Zitate und Liedzeilen in der für ihn
charakteristischen Schrift als Bild um. Für die griffelkunst hat der Künstler sich
erstmals mit der Lithographie beschäftigt und zu überraschenden Ergebnissen
gefunden. Ulla von Brandenburg hat eine Edition aus sieben Motiven im
Holzdruck entwickelt, denen ihre Affinität zum Theater anzusehen ist. Alexandra
Ranner beschäftigt sich in Installationen und Videos mit dem Thema Raum. Ihre
Edition aus vier Inkjet-Prints zeigt Raumstudien, die einen Einblick in ihre
Arbeitsweise geben. Als Vertreter der zeitgenössischen Photographie ist Edgar
Leciejewski in der Auswahl vertreten. Für seine Serie „Schwarzenberg“ hat er
durch Scans der Flügel den Flug einer weißen Taube simuliert. In der ProjektReihe
sind erstmals Objekte im 3D-Druck ediert worden. Die Künstlerin Sonja
Vordermaier spielt in den drei Objekten mit Licht und Schatten und schafft
ungewöhnliche Skulpturen aus Alltagsgegenständen.
Bei den Einzelblättern bekommt man durch Julia Schmid einen Einblick in die
karge Pflanzenwelt in den Büros der griffelkunst, die sie für die Arbeit besucht
und auf ihre besondere Weise porträtiert hat. Frank Wiebe ist mit zwei
großformatigen Radierungen aus seiner aktuellen Serie „Shifted Mountains“ zu
sehen. Eine Besonderheit stellt das kinetische Objekt der Künstlerin Kathrin
Haaßengier dar, das auf Knopfdruck zwei fühlerartige „Wedel“ tanzen lässt.

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4. Mitgliederausstellung
7. – 30. April 2017

Gruppenausstellung mit: Ute Aichmann, Dorothea Boettger, Gertud Bucher, Himi Burmeister, Dietlind Castor, Ute Drescher, Katya Dronova, Walter Emmrich, Ulrike Eschbaumer, Helen Fellner, Sonnhild Greve Bullinger, Miriam Haddick, Christa Hagel, Gisela Kilger, Eyke Köhler, Pedro Krisko, Ina Kritiotis, Bettina Lindenberg, Monika Lokau, Albert Malnati, Evelyn Marschall-Gebhard, Dieter Maucher, Anne Meßmer-Steinmann, Ulf Nonnenmacher, Amelie Persson, Mila Plaickner, Dagmar Reiche, Emma Richter, Sonja Rieck, Miriam Saric, Isabella Senger, Bernd Steinlein, Harald Straub, Jolanta Szalanska, Bernd Tilgner, Helga Unger, Uta Weik-Hamann, Heidemarie Werner, Claudia Wiederroth, Anke Wirth

 

Ausstellungen und Aktivitäten 2016


Fotografie und Druckgrafik aus Hamburg zu Gast im KUBA
12. und 13. November 2016

Gleich vier KünstlerInnen aus Leipzig stellen wir in diesem Herbst zur Wahl:
Yvette Kießling ist mit einem vierfarbig angelegten Diptychon vertreten. Die beiden an der Quelle der Elbe entstandenen großformatigen Lithographien funktionieren sowohl als einzelne Blätter, doch erst nebeneinander zeigen sie die gesamte Hochebene im tschechischen Riesengebirge.
Tilo Baumgärtel ist mit sechs Lithographien von Zinkplatten zu sehen. Bizarre Tiere und Pflanzen, die stets ein wenig mystisch wirken, bevölkern seine Bilder und agieren vor konstruierten Landschaften.
Von Matthias Weischer stellen wir zwei Lithographien vor: Eine in grau-blaues Morgenlicht getauchte Interieuransicht sowie eine üppige Dschungellandschaft. Typisch für Weischers Werk ist dabei die Anlage beider Motive als einer Art Bühne, die der Maler mit seinen Mitteln für den Betrachter öffnet.
Die konzeptionell und seriell arbeitende Franziska Holstein hat für uns sechs farbige Handoffsetdrucke konzipiert. Die Serie, aus der die Künstlerin sechs Motive für die Griffelkunst-Edition ausgewählt und in Druckgraphik übersetzt hat, besteht aus 52 Papierarbeiten. Die sechs ausgewählten Papierarbeiten wurden verkleinert, gerastert, in das Drei-Farb-System (RGB) übersetzt und von Zinkplatten gedruckt.
Monika Michalko hat sie eine Serie farbintensiver Holzschnitte geschaffen die eindrucksvoll zeigen, wie die Künstlerin ihr abstraktes Bildvokabular in die Graphik übersetzt hat: Dreiecke, Linien, Kreise, Oval- und Tropfenformen verdichten sich zu Bildern in der für sie typischen Farbigkeit.
Die Grundlage der Nachlassedition von Karl Blossfeldt (1865-1932) ist ein Konvolut von 264 Glasnegativen, das 1989 in die Deutsche Fotothek gelangt. Wir haben sechs Motive ausgewählt, die wir mit Textheft und Mappe anbieten.
In unserer Projektreihe können Sie ein siebtes Motiv erwerben, das wir der Vorzugsaugabe unseres Werkverzeichnisses Klassiker der Photographie beilegen.
Von Heinz-Günter Prager verlegen wir einen Zyklus aus sieben Aquatinta-Blättern. Einfache Grundformen werden dabei durch kleinere Eingriffe in neue Zustände und Konstellationen überführt und entwickeln so eine unglaubliche Plastizität und Dynamik.
Fast dokumentarisch arbeitet der Hamburger Photograph André Lützen. Die Auseinandersetzung mit fremden Ländern und Kulturen ist seit Jahren sein zentrales Thema. Für uns hat er eine Gruppe von sechs Photos aus Khartum ausgewählt.
Nach fast dreißig Jahren konnten wir Dan Graham erneut für eine Graphik gewinnen. Er hat uns nun einen seiner typischen Pavillon-Entwürfe zur Verfügung gestellt. Die Installation konzipierte er für einen Hamburger Sammler.
Experimentell und im Ergebnis dreidimensional arbeitet der Berliner Zeichner Heiner Franzen. Er hat für uns ein Buch-Objekt entwickelt, dessen „Innenleben“ Sie heraustrennen und selbst skulptural zusammenstecken und aufstellen können.

Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.
Seilerstr. 42
20359 Hamburg
www.griffelkunst.de

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Ausstellung: SICHTBARES UND UNSICHTBARES
Jo Bukowski und Helen Fellner im Dialog
Malerei, Grafik und Objekte
7. – 30. Oktober 2016

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Andreas Kuhnlein: Holzskulpturen
Sibylle Schindler: Wandobjekte
3. September – 3. Oktober 2016

Artikel in der Schwäbischen

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Fotoausstellung Wasser
5. – 28. August 2016

Gruppenausstellung mit: Stefan Fischer, Ulrich Kirnbauer, Susanne Krauss, Peter Krahe, Ina Kritiotis, Gerd Kufner, Bettina Lindenberg

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Harfenkonzert mit Volker Kempf
25. Juli 2016

Solo für Konzertharfe mit Volker Kempf , Harfenist der Wiener Symphoniker. Er spielt Werke u.a. von Bach, Händel, Schumann, Saint Säens, Debussy.

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Gruppenausstellung 4 RÄUME – 4 KÜNSTLER
Himi Burmeister, Hubertus Bordfeld, Angelina Rother, Regina Stadler
1.–31. Juli 2016

Vier Räume – Vier Künstler: Zwischen Melancholie und Freudentanz

Einfach ist die Kunst nicht, nicht immer ist sie nur schön, weder erhebt sie den Anspruch zu gefallen. Die Macher des Kunst-Bahnhofs Wasserburg haben für ihr jährliches Sonderthema: „Vier Räume – Vier Künstler“ im Juli 2016 Malereien ausgewählt die einerseits sehr unterschiedlich und dann wieder wechselseitig ergänzend sind. So ist durchgängig das Thema Mensch oder Portrait bei allen vier Ausstellern zu finden.

Im Eingang begegnet man gemalten Paradiesen auf Wellpappe von Himi Burmeister aus Bregenz: leicht melancholische Frauenschönheiten, Hunde, mit treuen Blick und ohne Falschheit und ohne Verstellung, und mit Palästen aus Jaspis und Achat. Er spielt dabei auf Fragilität, Gefährdung an das Aus-dem-Paradies-Vertrieben-Werden. 2010 in Bregenz begann der unaufhaltbare Schub von gemalten Memoiren, jedes Bild bekommt eine laufende Nummer, jetzt schon über 1.000. „Kunst“ ist dabei nicht sein Ansinnen, aber Schönes und Schönheit; schöne Tiere, schöne Frauen, Schlösser, Gärten.

Den zweiten Raum bespielt Hubertus Bordfeld – Visionär und Rastertechniker. Er hat seinen Blick nicht nur auf das Allgemeine sondern auch auf die kleinen Dinge gerichtet, welche Bordfeld fotografiert, neu arrangiert, verfremdet, bearbeitet. So rastert er vielschichtig Gesichter, lässt sie durch Licht verändern. In eine Stilrichtung will sich der Künstler nicht festlegen, er experimentiert mit technischen Möglichkeiten, Zufall und Zerstörung. So erstaunt es nicht wenn sich Themen wie Endlichkeit, politische Themen sowie Wirtschaftszusammenbrüche auch mal mit Mutter und Kind, Hoffnung und Schönheit abwechseln. Oft haftet seinen Bildern etwas Tiefsinniges oder Bissiges an und ist manchmal schwer zu entschlüsseln.

Der weitere Gang durch den Bahnhof führt zu Regina Stadler aus Feldkirch. Mit Offenheit und einer Portion Neugier widmet sie sich Themen die berühren und inspirieren. Ihre Liebe in der Malerei gilt den Straßenszenen, Gärten, die Wiese nebenan. Orte an denen Menschen sich aufhalten, Orte an denen fröhliche Farben sich mit Gelächter abwechseln. Dort macht sie Fotos die später im Atelier farbenfroh und fröhlich aber auch expressiv auf Leinwand umgesetzt werden. Nicht nur die Bewegung und die Linie haben einen hohen Stellenwert in ihren Bildern sondern auch die Farbgebung sowie die Verwendung einer Vielzahl an Tonwerten.

Die Vierte im Bunde ist Angelica Rother aus Oberreute. Ihre Bilder setzen auf klare, einfache Kompositionen, sind schnell lesbar und betonen die Fläche durch eine spezifische farbige Gestaltung. Dabei ist das Porträt das Herz ihrer Arbeit, menschliche Figuren sind allgegenwärtig, wirken statisch und kontrolliert vor oft monochromen Hintergründen einfach und klar. Die scheinbare Banalität wird durch strahlende Farbgebung zum Ausdruck von Leben. Dass ihr Leben teilweise in China spielte, ist ihren Arbeiten anzusehen.

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Gunther Stilling
Ausstellung im KUBA im Rahmen der Skuptura 2016
1.–26. Juni 2016

Der Bildhauer Prof. Gunther Stilling zeigte vom 7. Mai bis 30. Oktober 2016 insgesamt 60 künstlerisch hochwertige Skulpturen aus Stein und Metall in den Parkanlagen am Bodenseeufer, auf ausgewählten Plätzen in Wasserburg und im Kunstbahnhof KUBA.

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3. Mitgliederausstellung
15. – 30. April 2016

Den diesjährigen Auftakt der Aktivitäten des Künstlervereins im Kunstbahnhof Wasserburg bildet die Ausstellung der künstlerisch tätigen Mitglieder des Vereins.

Die Ausstellung zeigt eine bunte, interessante und spannende Vielfalt der jeweils ausstellenden Künstler. Ölmalerei, Aquarellgemälde, Zeichnungen, Skulpturen oder Werke in Mischtechniken sowie Fotokunst sind zu sehen . Alle Künstler leben und arbeiten vorwiegend am Bodensee, inspiriert vom aktuellen Zeitgeschehen, der oft als fast paradiesisch bezeichnete Landschaft des Sees, dem Ambiente, der Stimmung der Region und vielem Anderen, welches in unterschiedlichster Weise seine künstlerische Umsetzung in den Kunstwerken findet.

Gruppenausstellung mit: Ute Aichmann, Maria Attig, Dorothea Boettger, German Bolter, Gertud Bucher, Himi Burmeister, Buttafly, Katja Dell, Walter Emmrich, Helen Fellner, Stefan Fischer, Sonnhild Greve Bullinger, Miriam Haddick, Christa Hagel, Elisabeth Hölz, Gisela Kilger, Ina Kritiotis, Bettina Lindenberg, Monika Lokau, Albert Malnati, Ingrid Marquart, Evelyn Marschall-Gebhard, Dieter Maucher, Anne Meßmer-Steinmann, Emma Richter, Ulla Rinta-Tuuri, Sonja Rieck, Birgit Schabronath, Isabella Senger, Regina Stadler, Bernd Steinlein, Jolanta Szalanska, Helga Unger, Uta Weik-Hamann, Heidemarie Werner, Manfred Zacher

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Jahresprogramm 2016

 

Ausstellungen und Aktivitäten 2015


Ausstellungspro­jekt von Pedro Krisko und Freunden: Stellwerk oder wie ich am Pfeffer rieche
15. Oktober – 1. November 2015

Am 16.10.2015 um 19:00 Uhr im Kunstbahnhof Wasserburg (KUBA) sind die Weichen ge­stellt zum Start eines Aus­stellungsprojekts ge­meinsam mit sechs Künstlern, den Dozenten aus der Düs­seldorfer Kunsthoch­schule Rein­hold Braun, Fried­rich Dick­gie­ser, Leander Kresse, Armin Lean­der und Armin Töl­ke, dem aus Ber­lin kommenden Klaus Buesen und Domi­nik Lipp aus der Schweiz. Wie kommt es dazu? Der Künstler Pedro Krisko wird im Ok­to­ber 55 Jahre alt und nimmt dieses Ju­bi­läum zum Anlass, Freunde, Dozenten, Weggefährten – kurzum andere Künst­ler – zu ei­nem gemeinsa­men Pro­jekt in Wasser­burg ein­zu­laden. Sie alle trafen sich auf ihrem höchst in­dividuellen Weg der KUNST – im Kampf der Kunst mit sich selbst suchten sie ge­meinsam das noch nicht Gemalte.

Für Krisko ist es das letz­te Mal, sein male­ri­sches Werk zu sehen, denn ein Teil ist bereits vernichtet: Nur so kön­nen neu Lü­gen entste­hen! (Krisko).

So schauen wir bei Kris­ko und bei seinen Freunden in das, was WAR und IST und SEIN WIRD. Zu se­hen sind Bil­der, die aus Poesie, Lie­be, Gewalt und Hass ge­macht sind. Es erwar­tet Sie eine gepfef­ferte Ver­sammlung von KUNST und KÜNST­LERN.

– Am 23.10.2015 um 19:00 Uhr hält Pedro Krisko  ei­nen Vortrag Die Kunst ist Tod oder nur so kön­nen neue Lügen ent­stehen.
Am 1.11.2015 findet um 19:00 Uhr eine Perfor­mance statt.
– Vom 6.11 bis 8.11.2015 bietet Pedro Krisko einen Workshop zum ThemaZeichnung oder wie wird aus Strichen Kunst?

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 Gerry Mayer: 20 Bronzeskulpturen
18. September – 11. Oktober 2015

Innenausstellung im Rahmen der Skulptura

Gerry Mayer hat an vielen internationalen Kunstmessen, Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein teilgenommen. Projekte, Einzelwerke und Werkserien im öffentlichen Raum in den U.S.A., der Schweiz, Österreich, Italien und dem Fürstentum Liechtenstein.

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Offenes Atelier im KUBA
18. September 2015

Am Mittwoch den 09. September werden die Arbeiten von 17h bis 20h im „Offenen Atelier” im Kulturbahnhof gezeigt. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

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Vortrag: Natur und Abstraktion
Volker Altricher
7. September 2015

Am Montag, den 7. September, 19:30 wird im Lichtbildervortrag Volker Altrichter (Dozent und Künstler aus Bonn) dem künstlerischen Laien wie engagierten Malerinnen und Malern Aspekte der Problematik des autodidaktischen Studiums erläutern und verdeutlichen, welche Grundfertigkeiten und Einstellungen zur künstlerischen Arbeit notwendig sind.

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Sommerakademie im KUBA
23. Juli – 11. August 2015

Vom 23.07. – 11.08. treffen sich engagierte MalerInnen aus vielen Regionen Deutschlands im Kulturbahnhof Wasserburg. Die besondere Atmosphäre von Wasserburg und der Bodenseeregion wird Anlass für ortsbezogene Arbeiten sein. Es werden Malereien, Zeichnungen und Aquarelle entstehen. Am Mittwoch den 09. September werden die Arbeiten von 17h bis 20h im “Offenen Atelier” im Kulturbahnhof gezeigt. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

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Annia Kauffmann 25 JAHRE FIGURALES
21. Juli – 16. August 2015

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Lesung mit Ingrid Koch
17. Juli

Die Tettnanger “Worthandwerkerin”, Schwäbin aus Überzeugung und Hauspoetin des SWR4 Ingrid Koch liest am Freitag, 17. Juli 2015 um 19.30 Uhr im Kunstbahnhof Wasserburg.

“Schwäbische LAUT-Malerei”

sommerleichte Gedanken zur KUNST und andere Texte

Ingrid Koch begeistert mit eigenen Texten, gefüllt mit geistvollem Witz und zugleich warmherzigen Blick auf alles Menschliche. Wobei kritische und selbstkritische, nach-denkliche und sentimentale Töne nicht fehlen. Rhythmus, Reim und die feinsten Nuancen ihres Tettnanger Dialektes vereinen sich bei ihr zu unnachahmlich erfrischenden Sprachbildern. Sie lotet die Sprachräume und Nuancen der schwäbischen Mundart aus und formt sie zu Texten voller Witz und Poesie. 
Der Eintritt ist frei.

Bücher

“Tettnanger Texte” (in Kooperation mit der Schriftstellerin Erika Dillmann)

“Jetzed” (inklusive CD SRW4-Live-Mitschnitt)

“U’gschminkt” (inklusive CD SRW4-Live-Mitschnitt)

“Scho wieder..” (ein heiteres Weihnachtsbüchlein)

und als Neuerscheinung “…dees au no”,

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Gruppenausstellung 4 RÄUME – 4 KÜNSTLER
Mo Gierer, Margit Hartnagel, Anne Meßmer-Steinmann, Jolanta Szalanska
3.–26. Juli 2015

Kunstgenuss hoch vier im Wasserburger Kunstbahnhof – Gruppenausstellung zeigt vielseitige Werke von Künstlerinnen aus der Region

Vier Räume, vier Künstlerinnen. Vier ganz eigene künstlerische Welten in jeweils vier Wänden. Das ist das Konzept der kommenden Ausstellung im Wasserburger Kunstbahnhof. Die Künstlerinnen Mo Gierer, Margit Hartnagel, Anne Messmer-Steinmann und Jolanta Szalanska zeigen ihre Werke.

Mo Gierer ist gebürtige Lindauerin und arbeitete viele Jahre lang in München. Sie malt und spachtelt auf Leinwand, Holz und Karton und verwendet dabei Acryl, Öl, Tusche, Ölkreide, Pigmente und Quarzsand. Mit diesen Materialien transformiert sie eigene Fotos und Drucke, abstrahiert und verändert sie. In einem immer wieder neu aufgenommenen Prozess verändert, übermalt, verwischt und zerkratzt Gierer ihre Bilder. Ihre Werke hat die Künstlerin bereits in München, Salzburg, Hallein und Lindau ausgestellt.

Eine reduzierte und abstrakte Formensprache haben die Bilder von Margit Hartnagel. Sie studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste und Raumkunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, wo sie 17 Jahre lang künstlerisch arbeitete. Heute lebt Hartnagel in Wangen. Ihre Bilder sind wie von einem inneren Licht durchdrungenen, der farbig oszillierende Bildraum führt den Betrachter an die Schwelle. „Malerei ist für mich ein Prozess, ein Dialog, eine Bestandsaufnahme von dem, was ist. Es ist immer wieder eine Annäherung in der Konzentration auf Farbe, Licht und Raum, auf Menschsein, Hiersein, Selbstsein und im Jetzt sein“, so die Künstlerin.

Anne Messmer-Steinmann aus Lindau, seit 1993 Mitglied im Berufsverband bildender Künstler, zeigt in ihrem Ausstellungsraum verschiedene Fotoarbeiten, Malereien und Zeichnungen, die auf den Eindrücken einer Reise nach Kuba basieren. Fotografische und zeichnerische Elemente verknüpft sie dabei zu einer neuen Einheit. Eine weitere Werkgruppe bilden Drucke auf Papier, in denen die Figur und ihr Raum leitmotivisch sind. Kleinformatige Wachs-Leinwandbilder ergänzen das Raumensemble mit ihrer sinnlich-zarten und zugleich objekthaften Wirkung.

Im vierten Raum findet der Besucher Arbeiten von Jolanta Szalanska vor. Sie studierte Kunst an der Akademie der schönen Künste in Krakau, Polen, und arbeitet heute als freischaffende Künstlerin in Lindau. Szalanska ist begeistert von der Gotik: Bauwerke wie die Dome in Köln, Soissons, Straßburg, Reims oder Siena und die Sagrada Familia in Barcelona inspirieren sie. Die Künstlerin malt zu den Erinnerungen ihrer vielen Auslandsreisen und transformiert die Gotik in ihre eigene Szalanska-Gotik: In zuweilen gespenstisch aufragende, filigrane Türme, in eine

Geheimnisarchitektur, in der Stein zu Dschungelwurzeln und Märchenzauberwald wird.

Die vier Räume stehen Besuchern regulär ab dem 4. Juli bis zum 26. Juli 2015 offen, jeweils von 15 bis 18 Uhr. Die Vernissage, bei der auch die Künstlerinnen anwesend sind, findet am 3. Juli um 19 Uhr statt. Musikalisch untermalt wird die Eröffnung von Andreas Kohler am Saxophon, Gisela Hentrich begrüßt die Gäste.

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Gruppenausstellung Panta Rhei
12.–28. Juni 2015

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Musikalisch-literarische Lesung: „Das große Lalulā“
mit Tine Parzl, Helga Sauermann, Sabine Zürn, Pit Lanz, Mia Luz, Matias Collantes
14.5.2015

Musikalisch-literarische Lesung aus dem Werk von Christian Morgenstern Die Gedichte von Christian Morgenstern (1871-1914) sind hintersinnig und seine „Galgenlieder“ von einzigartiger Sprachvirtuosität. Sie haben den Wort-Artisten aus München weltbekannt und unsterblich gemacht. In Morgensterns Gedichten offenbart sich eine Welt voll funkelndem Sprachwitz, dabei entspringt sein Humor der ständigen Suche nach dem Sinn des Lebens.

Tine Parzl, Helga Sauermann, Sabine Zürn und Pit Lanz lassen Christian Morgenstern in Gedichten und Briefen zu Wort kommen. Die bekannte Vorarlberger Sängerin Mia Luz und der Gitarrist Matias Collantes geben der Lesung ihre ganz besondere Note.

Eintritt frei

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Ausstellung 50/50
3.–17. Mai 2015

Künstlerinnen und Künstler des KUBA stellen aus im cuenstler bar/café in Bregenz.

Seit Sonntag 3. Mai 2015 beherbergt das café cuenstler in Bregenz am Kornmarktplatz direkt im Herzen des Bregenzer Künstlerviertels die für Kunstfreunde zu empfehlende Ausstellung 50/50.

17 Künstler des Künstlervereins KUBA (Kunstbahnhof) aus Wasserburg zeigen im einheitlichen Format 50x50cm Malerei, Fotografie, Schmuckkunst im Rahmen. Im Raster aufgehängt und präsentiert, ergeben alle Werke ein großes gemeinsames Bild.

Bunt und spannend vielfältig, interessant und ungewöhnlich!!

Die Ausstellung im extravaganten Ambiente ist täglich im Rahmen der Öffnungszeiten des café cuenstlers von 8.00h bis 24.00h und Sonn- und Feiertags von 14.00h bis 24.00h bis zum 17.5.2015 zu sehen.

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Mal-Klang Performance „ColourSoundOblivion“ mit Pedro Krisko und Viz Michael Kremietz
im Rahmen der Vernissage der Mitgliederausstellung
17. April 2015

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2. Mitgliederausstellung
17. April – 3. Mai 2015

Gruppenausstellung mit: Ute Aichmann, Maria Attig, German Bolter, Hubertus Bordfeld, Dorpthea Boettger, Katja Dell, Ekaterina Dronova, Helen Fellner, Heike Frühauf, Hertha Gierer, Sonnhild Greve Bullinger, Christa Hagel, Jürgen Holl, Gisela Kilger, Albert Klotz, Estelle Klotz, Ina Kritiotis, Renate Loser,Gerry Mayer, Gertrud Meyer-Bucher, Albert Malnati, Dieter Maucher, Ingrid Marquart, Anne Meßmer-Steinmann, Sonja Rieck,Margitta Schefenacker, Isabella Senger, Bernd Steinlein, Helga Unger, Ursula Wentzlaff, Susanne Wolff-Kohler

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Gruppenausstellung 4 RÄUME – 4 KÜNSTLER
German Bolter, Sonnhild Greve Bullinger, Christa Hagel, Albert Malnati
11.–26. Oktober 2014

Der noch junge aber sehr rührige Kunstverein in Wasserburg zeigt im Oktober „ 4 Künstler – 4 Räume“. Gewonnen wurden 4 Künstler aus der Region, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Raum 3 belegt Sonnhild Greve-Bullinger die von sich sagt:  „Bunt ist meine, eine Wirklichkeit.“Farben sind für sie wie Freunde im Leben. „Im Malen kann ich mich ausdrücken und meiner Freiheit erfreuen.“ Kein Schema bestimmt den Verlauf, der Fluss der Farben, die Wiederholungen und das Gesehene bestimmen das Ergebnis. Für den Betrachter soll und gibt es genug Spielraum für Empfindung und Deutung. „Schöpfung ist für mich Schönheit.“

German Bolter wird Raum 4 bestücken. Seine Werke entstehen in einem Prozess der Umwandlung bzw. in einer Neuordnung des Gesehenen- Entdeckten. Er reduziert mittels Computerbearbeitung verschiedene Bildebenen auf eine “Malebene”. So entsteht ein neues Bild, in dem die Bilder in den unteren Ebenen einen entscheidenden Teil zur Fertigstellung des Bildes mit beitragen. In ihrer Durchsichtigkeit dringen sie an die Oberfläche und geben dem Betrachter Raum für eigene Interpretation.

Im Raum 1 wird die Lindauerin Christa Hagel ausstellen mit zwei unterschiedlichen ortsbezogenen Projekten. Einmal geht es um die Interpretation des Kunstbahnhof. Auf Transparentfahnen entwickelt sie die Serie „Ausgetreten“. Zum anderen eine Leinwandserie „KUBA-KUBA“ mit Collage und ihrer Lieblingsfarbe Blau, ein Spiel zwischen Kuba und Wasser(burg).

Der Wasserburger Albert Malnati wird sein Können in Raum 2 präsentieren. Zu seinen Bildern sagt er: „Die Inspirationen für meine Arbeiten kommen oft von kargen Landschaften. Oft auch aus der Literatur. Vor allem und das ist eigentlich eine Binsenweisheit, ist es das Abendteuer des Sehens. Die Wechselwirkung zwischen Emotion und Intellekt.“

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Skulptura
Mai–Oktober 2014

20 Bildhauerinnen und Bildhauer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Griechenland zeigen vom 10. Mai bis 26. Oktober 2014 über 100 Skulpturen aus Eisen, Bronze, Marmor, Sandstein, Granit und Holz. Die sehr unterschiedlichen Kunstwerke sind in den kleinen Parkanlagen am Bodenseeufer und im Dorf ausgestellt. Weitere Skulpturen sind erstmals im Kunstbahnhof “KUBA” und einigen Hotels zu sehen.

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1. Mitgliederausstellung
5. – 27. April 2015

Anläßlich der Eröffnung des KUBA (Kunstbahnhof in Wasserburg) berichtete sogar Regio TV über die erste Mitgliederaustellung.

Gruppenausstellung mit: Dorothea Boettger, Katja Dell, Miri Haddick, Barbara Hess, Jürgen Holl, Max Kellner, Estelle Klotz, Albert Klotz, Pedro Krisko, Ingeborg Kunstmann, Dieter Maucher, Margitta Schefenacker, Isabella Senger, Alexandra Smith, Bernd Steinlein, Jo Walser, Ursula Wentzlaff, Heidemarie Werner, Susanne Wolff-Kohler

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KUBA Eröffnung
5. April 2014

Alle sind herzlich eingeladen zur KUBA Eröffnung
am Samstag, den 5. April um 18 Uhr

Begrüßung: Jens Dell-Gebhart, Vorstand des Kunstvereins Wasserburg e.V.
Einführung: Thomas Kleinschmidt, Bürgermeister Wasserburg / B.
Musikalische Begleitung: Berthold Guggenberger (Violine), Joachim Hillebrand (Klavier)

Mitgliederausstellung mit Dorothea Böttger, Katja Dell, Miri Haddick, Barbara Hess, Jürgen Holl, Max Kellner, Estelle Klotz, Albert Klotz, Pedro Krisko, Ingeborg Kunstmann, Dieter Maucher, Margitta Schefenacker, Isabella Senger, Alexandra Smith, Bernd Steinlein, Jo Walser, Ursula Wentzlaff, Heidemarie Werner, Susanne Wolff-Kohler

Ausstellungsdauer: 5. – 27. April 2014
Öffnungszeiten: Fr. – So. 15-18 Uhr

Pressetext zu Eröffnung

Man muss keine Fernreise buchen, um KUBA zu erreichen, lohnend wird ein Besuch dort allemal. Des Rätsels Lösung: Es handelt sich hier um den Kunstbahnhof , dem Zentrum des Kunstvereins Wasserburg e. V. Der notariell genehmigte Verein besteht seit dem 8. 7. 2013. 1. Vorstand Jens Dell- Gebhart, 2. Vorstand Dorothea Böttger, Schriftführerin Miri Haddick und Kassiererin Katja Dell. Seine Mitgliedszahl ist auf 31 angewachsen und erfreut sich großem Interesse der Bürger, die mit Neugier die Renovierungsarbeiten des ehemaligen Bahnhofgebäudes verfolgen. In eigener Regie und mit großem Enthusiasmus der ehrenamtlichen Helfer haben sich Wartesaal und Stellwerk zu modernen Ausstellungsräumen gewandelt. Es sind schon über 5oo Arbeitsstunden zusammengekommen und die Uhr bis zum Eröffnungstermin läuft unbarmherzig.

Am 5. April um 18 Uhr öffnet der Kunstbahnhof mit einer Einweihungsfeier und einer Ausstellung von Werken 19 Mitgliedern seine Türen. Man darf also gleich zweimal gespannt sein. Die hellen Bahnhofsräume zweckentfremdet in neuer Aufmachung und eine Kunstausstellung wie sie unterschiedlicher nicht sein kann. Der Bogen spannt sich von Aquarell, Collage, Graphik, Fotographie, Acryl, Mischtechnik, Ölmalerei bis zur Skulptur. Auch künftig soll der Bahnhof ein Treffpunkt der besonderen Art sein. KUBA will einladen zum Schauen und Verweilen. Man wird den Kunstschaffenden im „Offenen Atelier“ über die Schulter gucken können und in den angesagten Workhops sich selbst in Sachen Kunst erproben. Jederzeit können die ausgestellten Kunstgegenstände auch käuflich erworben werden. Es ist Kult, die Einweihung einer neuen kulturellen Einrichtung in einen angemessenen Rahmen zu stellen. Heute wie vor 115 Jahren als der Wasserburger Bahnhof (damals Mittener Bahnhof) seiner ursprünglichen Bestimmung für die Bodenseegürtelbahn übergeben wurde. Am 30. September 1899 kamen die Honoratioren zu einem feudalen Abendessen zusammen und hörten einleitend einen Marsch aus dem Sommernachtstraum. Auf den Einladungen wurde als Dresscode ein schwarzer Gehrock vorgesehen.

Am 5. April wird die Tradition nur in musikalischer Hinsicht eingehalten, jedoch mit Violine und Klavier (Berthold Guggenberger und Joachim Hillberand). Zu Beginn der Vernissage begrüßt Jens Dell-Gebhart das Publikum. Anschließend wird Bürgermeister Thomas Kleinschmidt einleitende Worte zur Veranstaltung sprechen. Jeder ist herzlich willkommen Bahnhof ist nicht gleich Bahnhof und der Wasserburger schon gar nicht. Es gab noch ein ruhmreiches Ereignis in seiner Vergangenheit. Im gleichen Jahr wie die Einweihung der neuen Strecke baute und eröffnete Josef Walser, der Vater des Ehrenbürgers Martin Walser, ein Bahnhofsrestaurant und war wohl auch der Vorgänger des heutigen Walserhofs. Vor diesem geschichtlichen Hintergrund ist es verständlich, dass die Gemeinde großes Interesse am Kauf des Bahnhofgebäudes hatte. Dem Gemeinderat und Bürgermeister Thomas Kleinschmidt gelang der Erwerb vor 3 Jahren von der Deutschen Bahn und man hatte Grosses mit ihm vor. Der neugegründete Kunstverein Wasserburg mietete 2013 die Räume und will Grosses erreichen. Ideen haben die kreativen Mitglieder jede Menge, doch die Mittel zur Verwirklichung sind knapp. Deshalb war es eine große Wohltat als die Firma ifm flexpo dem Verein eine moderne Lichttechnik spendete.

Weitere Sponsoren, wie die Gemeinde Wasserburg Bürgerstiftung, VR-Stiftung für Bürger am Bayrischen Bodensee. Dr. Jürgen Holl, Dr. Joachim Senger und die Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim halfen erheblich die ersten finanziellen Hürden der Aufbauphase zu meistern.
Auch künftig hofft der Verein auf Unterstützung von Freunden der Kunst und eine hohe Anzahl an Neuzugängen. Wasserburg kann mit Stolz nun eine neue kulturelle Mitte einweihen, ein Ort des Austausches über Kunst, einer mitreißenden Auseinandersetzung mit einer Szene, die durchaus Veränderungen bewirkt, originell und kreativ.

M. Schefenacker

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